Lago Titicaca

Soooo, kaum zu glauben, aber wir sind jetzt schon in unserem achten Land. Merkt ihr auch wie die Zeit verfliegt? Also je näher das neue Jahr rückt, desto näher kommen wir auch unserem nächsten Kontinent. Naja jetzt lassen wir aber erstmal die Axt im Wald oder die Maus im Haus: unser nächstes Ziel hieß also der Titicaca-See in BOLIVIEN. Wenn jetzt einige wegen dem Namen anfangen zu schmunzeln, schämt euch. Der See kann auch nichts für seinen Namen.

Um jetzt mal wieder zum Thema zu kommen. Der Titicaca-See liegt auf beeindruckenden 3808m Höhe. Er ist ein Überbleibsel des Lago Ballivían, einem uralten Binnenmeer. Heute ist es der größte, höchste beschiffbare See auf der ganzen großen Welt. Mit einer Fläche von 8400km² erstreckt er sich über Peru und Bolivien. Die Besonderheit ist, dass man die Cordillera Real, eine massive Bergkette mit schneebedeckten Gipfeln, von den Inseln des Sees sehen kann. Ein herrliches Panorama.

Wir übernachteten in Copacabana, einem kleinen beschaulichen Städtchen am Seeufer. Leider war die Begrüßung des Hostelbesitzers eher schlechte Laune verbreitend. So war Sven schon kurz davor ihn zu beschimpfen, wenn denn sein Spanisch fließender gewesen wäre. Grund dafür war erstens der Mangel an Freundlichkeit, zweitens die Verweigerung uns den W-LAN Schlüssel zu geben, sowie die Aussage, dass Toilettenpapier nicht im Preis inklusive sei. Alter Geizhals. Naja ansonsten hat uns das kleine Örtchen gut gefallen. Leckeres Essen und der See mit seinen fantastischen Sonnenuntergängen.

Am zweiten Tag in Bolivien ging es gleich auf Inka-Spurensuche. Auf der Isla del Sol (Insel der Sonne) soll das legendäre Inkareich entstanden sein. Die Mythologie ist zwar nicht ganz inzestfrei, aber ich bitte an diese Stelle um etwas Toleranz. Die Geschichte besagt, dass der bärtige Gott Viracocha und die ersten Inka Manco Capac und seine Schwester und Gemahlin Mama Ocllo dort zum ersten Mal erschienen sein sollen. Ich hab euch vorgewarnt, aber wenn man zu den ersten zwei Menschen gehört, kann man wohl nicht viel machen. Naja zur Insel ist zu sagen, dass auf ihr 2500 Menschen wohnen und der ganze Ort eher verschlafen wirkt. Man kann die Insel an einem Tag besichtigen. Ein kleines Fleckchen Frieden. Ein bisschen haben wir uns dort wie im Mittelmeer gefühlt, nur dass dort keine Bergketten im Hintergrund zu sehen sind. Wir wurden also mehr als freundlich von Bolvien empfangen, Ausnahmen bestätigen die Regel.

Andrea

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