Quito

Nach gut 2 Stunden Fahrt von Otavalo aus, erreichten wir Ecuadors Hauptstadt Quito – nur 20km südlich des Äquators und zugleich die höchstgelegene Hauptstadt der Welt. Wir hatten uns vorher über mögliche Hostels informiert und uns schließlich für das Casa Bambu entschieden. So tronten wir 3 Tage über der Stadt und konnten dabei selbst aus unserem Zimmer ein herrliches Panorama genießen. Gerne wären wir hier auch länger geblieben, aber wir folgten einer Einladung der US-Amerikaner Maria & Sean, mit denen wir auf der Ciudad Perdida Tour unterwegs waren. So verbrachten wir dort weitere Tage, hatten einen netten Football-Abend zusammen mit Marihuana rauchenden Lehrern oder wurden am Wochenende zu einem BBQ eingeladen. Beim BBQ ebenfalls dabei waren Mathilde & Jérome, das französische Pärchen, welches wir in Salento getroffen hatten. Mit ihnen zusammen wollen wir den 4-tägigen Conder-Trek um den Cotopaxi machen. Ob es klappt, schaun wir mal…

Außerdem nutzten wir die Woche, um wieder etwas für unser Spanisch zu tun. Unsere Lehrerin Blanca, die keinen Hehl daraus machte, dass sie u.a. die Peruaner nicht mag, war dabei sehr viel strenger mit uns als unsere beiden Lehrerinnen zuvor. Für mich reichts jetzt auch erst mal mit Spanisch-Stunden, verstehen können uns die Einheimischen ja oftmals immer noch nicht.

Quito verteilt sich auf eine Länge von gut 40 km. Wir haben davon jedoch nur einen Bruchteil besichtigen können. Unteranderem besuchten wir die herrlich erhaltene Altstadt, wurden auf dem Weg dorthin zum beliebten Fotomotiv von einen paar pubertierenden Mädels, und erfuhren schließlich, dass wir für ein 4 kg Paket nach Deutschland 80 Dollar bezahlen müssen. Da wir uns außerdem noch ein neues Zelt anschufen, war unser Budget wieder einmal gesprengt.

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Eigentlich hatten wir ja vor, zusammen mit Maria & Sean auf den Hausberg Quitos, dem Rucu Pichincha (4.696m) zu wandern. Nach dem besagten BBQ inklusive Unmengen an Bier und Rum/Cola entschied sich Andrea jedoch, lieber das Bett zu hüten und ihren Kater auszuschlafen. Auch Sean war wenig motiviert und musste erst durch Maria überredet werden. Schließlich machten wir uns aber auf den Weg und nahmen die ersten Höhenmeter auf 4.100m mit der Gondel TelefériQo. Die restlichen Meter erklommen wir dann in schweißtreibenden, unerbittlichen Anstiegen. Die Nachwirkungen des Alkohols waren dabei aber wohl schlimmer als alles andere. In 2 Stunden 15 Minuten waren wir dann auf dem Gipfel des Vulkans angekommen und konnten die herrliche Sicht auf Quito und den weit entfernten Cotopaxi genießen.

Sven

3 Antworten zu Quito

  1. Der Lutz schreibt:

    Video gesperrt?!?!?!??😳

  2. Katharina schreibt:

    Auweia, der böse Alkohol – kann mich noch dunkel daran erinnern;-)

  3. Iddy Squirrel schreibt:

    Hallo lieber Lutz,
    leider musste ich gerade feststellen, dass das Video zumindest in Deutschland gesperrt wurde. Nicht mal ein kleines Eichhörnchen darf halt in Deutschland gegen die GEMA verstoßen. Ich werde aber demnächst eine Lösung dafür finden.

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