Kambodscha

Länderinfos:

  • Ländername: Königreich Kambodscha
  • Klima: feuchtheißes Monsunklima
  • Lage: am Golf von Thailand, grenzt im Norden und Westen an Thailand, im Norden an Laos, im Osten an Vietnam
  • Größe: 181.035 km²
  • Hauptstadt: Phnom Penh, ca. 2 Mio. Einwohner
  • Bevölkerung: 14,6 Mio. (etwa 90% Khmer, 5% Vietnamesen, 1% Chinesen, 4% Cham)
  • Landessprache: Khmer, Englisch als Geschäftssprache gebräuchlich
  • Religionen / Kirchen: Buddhisten (Theravada) 95%, Moslems 4%, Sonstige 1%
  • Unabhängigkeit: 9. November 1953 (Entlassung aus dem französischen Protektorat)
  • Staatsform/Regierungsform: konstitutionelle Monarchie
  • Staatsoberhaupt: König: Norodom Sihamoni (gekrönt am 29.10.2004)
  • Regierungschef: Ministerpräsident Hun Sen, Amtsantritt 1998
  • Pro-Kopf-BIP: USD 933/Jahr (IWF-Schätzung 2012)
  • Fauna: Die Fauna Kambodschas ist artenreich (630 geschützte Arten). In den bevölkerungsarmen Wald- und Gebirgsgebieten leben beispielsweise Indische Elefanten, Tiger, Leoparden, Flughunde, diverse Bärenarten, viele Schlangen wie die Königskobra und die hochgiftige Krait.

Geschichte:

  • Im heutigen Kambodscha lebten bereits vor 8 000 Jahren Menschen.
  • Im sechsten Jahrhundert erlangten die Khmer die Macht. Die Blütezeit des Khmer-Reiches lag im 9. – 13. Jahrhundert, als es einen Großteil von Südostasien umfaßte. Die Hauptstadt des  Reiches war Angkor mit dem Tempel Angkor Wat
  • Nach wiederholten Eroberungen durch die Thai wurde 1432 die Hauptstadt von dem zerstörten Angkor nach Phnom Penh verlegt.
  • In den folgenden Jahrhundert war Kambodscha unter wechselnde Oberherrschaft von Thai und Vietnamesen.
  • Bis zur Unabhängigkeit 1953 blieb das Land unter französischer Kontrolle (während des 2. Weltkriegs wurde es von japanischen Truppen besetzt).
  • Prinz Norodom Sihanouk bestimmte die Politik bis 1970, dann wurde er von dem proamerikanischen General Lon Nol abgesetzt. Anhänger von Prinz Norodo, Sihanouk und die kommunistischen Roten Khmer bekämpften Lon Nol in einem Bürgerkrieg.
  • Die Roten Khmer konnten 1975 den Bürgerkrieg für sich entscheiden und begannen unter Führung von Pol Pot, das Land gesellschaftlich und politisch umzustrukturieren: Die Einwohner der Städte wurden auf das Land umgesiedelt und die Anhänger der Opposition verfolgt. Sihanouk wurde zwar wieder als Staatsoberhaupt eingesetzt, trat aber 1976 zurück.
  • Während der Terrorherrschaft der Roten Khmer starben mehr als eine Million Menschen an Hunger und Krankheiten oder wurden umgebracht. Umgebracht wird jeder, der sich irgendwie verdächtig macht, weil er lesen und schreiben kann, chinesische Eltern hat, eine Brille trägt oder weil sein Gesicht nicht gefällt.
  • Im Dezember 1978 marschierte Vietnam in Kambodscha ein und beendete die Herrschaft von Pol Pot. Präsident der neuausgerufenen Volksrepublik Kamputschea wurde Heng Samrin. In den nächsten zehn Jahren versuchten die vietnamesischen Truppen, die Guerillaeinheiten, die Pol Pot aufgestellt hatte, zu besiegen. 1989 zog sich Vietnam aus Kambodscha zurück.
  • 1994 lieferten sich Regierungstruppen und Truppen der Roten Khmer eine Reihe von  Gefechten
  • Im April 1998 stirbt Pol Pot und wird auf freiem Felde eingeäschert. Viele seiner engsten Helfer nehmen immer noch hohe Verwaltungspositionen ein.

Unsere Route:

Unsere Highlights:

  • Angkor Wat: größte und bekannteste Tempelanlage weltweit
  • Killing Fields: Gedenkstätte und Massengräber der roten Khmer

Kambodscha

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