Luang Prabang

Laos die grüne Explosion. Auf dem Weg nach Luang Prabang bestätigte sich, was sich schon in Vang Vieng angekündigt hatte. Ein so grünes Land haben wir bisher nur in Costa Rica erlebt. Wald und Berge so weit das Auge reicht. Man erkennt kaum den menschlichen Einfluss. Hier mal ein Reisfeld, da mal ein paar Kokosnusspalmenheine. Die Dörfer schlängeln dich um die kurvenreiche Hauptstraße und ansonsten grüne unberührte Natur. Wenn wir schmerzlich in vielen Ländern ansehen mussten, was die Waldzerstörung mit den Landschaften dieser Erde angestellt hat, glaubt man hier, in ein Paradies zu fahren. Im Norden Laos hat die Natur noch ihren Platz. Die Zahlen zeigen sich bestätigt, nur ca. 25 % der Landflächen Laos werden urban und Landwirtschaftlich genutzt. 75 % stehen noch heute der Natur zur Verfügung. Bei der achtstündigen, sehr bergigen Fahrt fiel es uns somit umso schweren auch nur ein Auge zu zumachen. Eine schönere und spektakulärere Landschaft haben wir nur selten gesehen. Leider hat das gelbliche Busfenster kein auch nur annähernd schönes Foto zu gelassen. Da bleibt nur: selber davon zu überzeugen.

Luang Prabang ist mit seinen 62.000 Einwohnern eine der größten Städte des Landes. Herrlich zwischen Bergen und am Mekong gelegen, nutzten wir diese entspannte Stimmung um uns eine Woche lang gänzlich dem Fernsehprogramm  unseres Heim-TVs und dem Essensangebot der Stadt hinzugeben. Ich wollte mich schonen und Sven’s Elan hielt sich auch in Grenzen. Und so schlemmten wir uns durch die Speisekarte unserer Nachbarsbäckerei, probierten alle Baguettes auf dem Nachtmarkt aus und genossen herrlich frische Fruchtshakes. Tag ein Tag aus. Als sich unsere Israelis ankündigten, kamen wir aus unserem Trott heraus und besuchten die mehrstufigen Kuang Si  Wasserfälle. Natürlich genossen wir das herrliche Nass des wunderbar klaren Wassers. Am darauf folgenden Tag erklommen wir zu viert die 190 Stufen eines Tempels, der schön auf dem Hausberg Phu Si der Stadt liegt. Hier wurden wir von einem Sonnenuntergangsschauspiel mit Blick auf den Mekong belohnt.

Und so zogen die Tage ins Land. Bei einem netten Bootsführer machten wir einen spontanen Flussausflug, um uns dann in einer französischen Bäckerei mit Croissants und anderen Leckereien den Bauch vollzuschlagen. Auf dem gut organisierten Nachtmarkt shoppten wir die ersten Geschenke für die Daheimgebliebenen und konnten uns das ein oder andere Babylätzchen nicht verkneifen. Man kann also sagen, wir haben es uns rundum gut gehen lassen. Mit diesem netten Völkchen und der hübschen Kulisse sollte uns das auch nicht schwer fallen.

Andrea

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