Bangkok

Und wieder eine Metropole. Wiedersehensfreude- und Abschiedszeremonien wechselten sich während unseres 3fachen Aufenthaltes in Thailands Hauptstadt munter ab. Alles begann mit unseren Rettern aus Salzgitter – Familie Mania & das russische Visum. [wir berichteten] Unmittelbar nach der Verabschiedung gab es ein unerwartetes Wiedersehen. Mitten in der Innenstadt begegnete uns Arne, der mit uns zusammen bei AIESEC Mitglied war und in meinem Team arbeitete. Nach einem Praktikum bei Siemens, ist er nunmehr fest angestellt und verbringt die ersten Jahre seiner beruflichen Karriere in der 9 Millionen Metrople. Das zweite Mal kamen wir schließlich nach Bangkok, um uns nach 3 abwechslungsreichen Wochen nicht nur von Anne und Thomas zu verabschieden, sondern auch, um meine Eltern in Empfang zu nehmen. Ehe wir aber etwas von den Sehenswürdigkeiten der Stadt begutachten konnten, machten wir erstmal den Rest des Landes unsicher.

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Zwei Wochen Thailand vergingen jedoch wie im Flug und so blieben uns nur 2 Tage, um uns unser eigenes Bild über die Stadt zu verschaffen. Dabei hat Bangkok soviel zu bieten: ein Ausflug zur Brücke am Kwai, die historische Altstadt mit Tempeln, mächtigen Buddha-Statuen und dem Königspalast oder ein Besuch der schwimmenden Märkte der Stadt. Wir begannen unsere Stadterkundung mit einer 2-stündigen Bootstour auf dem Chao Phraya und seinen Nebenarmen. Hierbei konnten wir uns ein gutes Bild darüber machen, was es heißt, in dieser lebendigen Stadt zu wohnen. So fuhren wir an zerfallenen Holzhütten, die auf Stelzen an den Flussufern gebaut wurden, kleinen Gartenparadisen, angelnden Menschen und riesengroßen Waranen vorbei. Unterbrochen von unzähligen Einwohnern, die uns, egal ob jung oder alt, freundlich begrüßten und zuwinkten. Endstation unserer Tour war schließlich Wat Pho, ein königlicher, buddhistischer Tempel, der auch eine Schule für Thaimassage aufweisen kann. Die Hauptattraktion ist heute jedoch die berühmte 46 m lange und 15 m hohe vergoldete liegende Buddha-Statue.

Den Abend schlossen wir standesgemäß in luftiger Höhe auf dem Baiyoke-Tower ab. Mit 328 m ist der Wolkenkratzer das höchste Gebäude Thailands und bietet damit herrliche Aussichten auf die Skyline der Metropole. Dabei genossen wir den letzten gemeinsamen Abend mit alkoholischen und alkoholfreien (für unsere Minderjährige und unsere Schwangere) Cocktails und wurden dabei hin und wieder von 2 neckischen Transvestiten beäugt.

Eine weitere Sehenswürdigkeit wollten wir uns auch nicht entgehen lassen: die traditionellen schwimmenden Märkte. Zwar sind sie innerhalb des Stadtzentrums eher auf Stelzen gebaute Restaurants, die von Booten aus bedient werden, dennoch war es eine einmalige Gelegenheit, mehr über die thailändische Küche zu erfahren. Und so probierten wir nicht nur einen Teil der vor unseren Augen gebratenen Meeres- und Flusstierchen, sondern schlemmerten uns durch die ganze Länge des Marktareals. Fritiertes Gemüse und Blüten, ganz unthailändische Brownies, saftige Pomelos und bunte Gelee-Früchte…
Lange verdrängt, kam er dann doch: der Abschied. Aber diesmal für deutlich kürzere Zeit. Denn die Uhr tickt unaufhörlich. Nur noch 2 Monate und die Heimat hat uns wieder…

Sven

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