Ko Tao

Wer hat nicht schon mal davon geträumt, schwerelos die Weiten des Meeres zu erkunden und dabei mit Nemo & Co. zu schwimmen. Bekannt für preisgünstige Tauchkurse in traumhaften Umfeld ist dabei Ko Tao – die kleine Nachbarinsel der Touristenhochburg Ko Samui. Da wir auf solche Inseln (ebenso wie Phuket aufgrund des dort verbreiteten Sextourismus) verzichten können, entschlossen wir uns für Ko Tao. Klein mit zahlreichen versteckten Buchten und einem angenehmen Flair. Denn obwohl die Insel von Touristen überzuquellen schien und sich Hotels, Spas, Restaurants und Tauchkursanbieter aneinander reihten, versprühte die Insel eine entspannte Stimmung. Unmengen junger Leute tummelten sich entlang der langen Strandpromenaden, bräunten sich am Strand oder genossen die günstigen Massagen. Abends brannte der Strand lichterloh – zeigten die Insulaner doch ihre Künste mit brenndenden Fackeln. Die Größe der kleinen Insel lud uns gerade dazu ein, die versteckten Schönheiten von Ko Tao mit Mofas zu erkunden. Die Straßen erinnerten zwar an erdbebengeschädigte Regionen, die Anstiege waren schwindelerregend, dennoch hatten Anne, Thomas und ich einen traumhaften Tag. Wunderschöne Buchten, nette Schnorchelgelegenheiten, grüne Schlangen und ganz wichtig, frischer Fahrtwind in tropischer Hitze taten ihr übriges, um den Tag gelingen zu lassen.

Aber zurück zum Thema Tauchen: Thomas und ich hatten uns entschlossen, das verlockende Angebot anzunehmen und einen 4-tägigen „Open Water Diver“-Kurs zu belegen. Mit dem Erlaubnis nach erfolgreichen Abschluß selbstständig auf bis zu 12m tauchen zu können. Und so büffelten wir in den Theorieeinheiten und hatten unseren ersten „Schnüffeltauchgang“. Zwei weitere Tauchgänge standen noch auf dem Plan, diesmal waren auch Andrea und Anne mit dabei, um uns zu begleiten. Leider sollte dieser Tauchgang nicht gut ausgehen. Ich hab ja schon 2 Trommelfellverletzungen hinter mir und ging eh schon vorbelastet ins Meer. Der Druckausgleich fiel mir zwar schwer, aber als es auf einmal in 11m einen Knall im Ohr gab und sämtlicher Druck aus meinem Ohr entwich, war ich mir nicht sicher was geschehen war. Hatte ich den Druck endlich ausgeglichen oder war mein Trommelfell mal wieder geplatzt. Die Antwort bekam ich schließlich im Anschluß an unseren Tauchgang auf dem Boot von einer Französin: „Sven, du blutest aus dem Ohr.“ Das war es also mit dem Traum. Für mich endete es mit einem Arztbesuch, für Thomas ging es weiter und nach 2 weiteren Tauchgängen darf er sich nun zertifizierter „Open Water Diver“ nennen.

Sven

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