Ho-Chi-Minh Stadt

Ein Ameisenhaufen ist nichts im Vergleich zur Betriebsamkeit in Ho-Chi-Ming oder Saigon, wie die Stadt als Hauptstadt der damaligen Republik Vietnam (Südvietnam) bis zum April 1975 hieß. Wir hatten es uns mitten im Zentrum eingerichtet und waren überrascht: die Stadt hatte es in sich. Klar, sie war laut, überall waren Mofas, wobei Autos überhaupt keine Daseinsberichtigung zu besitzen schienen, und es wimmelte von nervigen Straßenverkäufern, die alle den gleichen gefälschten Ramsch verkaufen wollten. Aber sonst… Günstige & leckere Straßenstände, kleine Cafés, bei denen die Leute auf kleinen Kinderplastikstühlen saßen und ihren Tee (und abends vermehrt Bier für 30 Cent) vor sich her schlürften und ein schönes Gebäude an das nächste gereiht. Die Franzosen schienen was von ihrem Fach zu verstehen und bis heute ist es der Stadt gelungen, koloniale Gebäude wie die Post oder das Theater hervorragend in Schuss zu halten. Ho-Chi-Minh hatte das gewisse Etwas, nach dem man bei Städten oft so verweifelt sucht. Hinter jeder Ecke erwartete man ein neue Überraschung. Allerdings unter der Bedingung, dass einen die Ameisen nicht schon vorher überrennen…

Sven

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s