Latacunga

Latacunga war für uns eigentlich nur der Ausgangspunkt für unsere mehrtägigen Wanderungen um Quilotoa und den Cotopaxi und eigentlich haben wir von dem Ort nicht viel erwartet. Aber schaut man hinter die doch eher schmuddelige Panamericana, entdeckt man ein wirklich niedliches, kleines Städtchen. Und so blieben wir doch den ein oder anderen Tag länger als gedacht.

Und mit unserem Glück sind wir auch noch genau zum Stadtfest Mama Negra (schwarze Mama) angekommen. Der anlässlich durchgeführte Umzug war nicht nur feucht-fröhlich für die Ecuadorianer, sondern auch sehr farbenfroh und bizarr. Zum Gedenken an die Mama Negra haben teils zerbrechlich wirkende Männer Schweine durch die Gegend geschleppt. Das Schwein reicht natürlich nicht, nein, es wurde innen mit einem Mama Negra Bild versehen, mit Alkohol geschmückt und an die Seite kamen Hühner, Kaninchen und Meerschweinchen. Alle fertig zum Essen. Das wirkte alles sehr befremdlich und verdammt schwer. Und dabei sagt man doch, dass die Finnen spinnen. Glaubt mir, die Ecuatorianer sind auch nicht ohne. Dem einen Schwein haben sie sogar die Flagge in die Nasenlöcher gesteckt…

Andrea

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Eine Antwort zu Latacunga

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